Hennes Bender - ERREGT!
26.02.2012 19.00 Uhr

Eigentlich könnte sich Hennes Bender mal zurücklehnen. Was hat er in den 20 Jahren seines Bühnenschaffens nicht alles gemacht... Den "Hamlet“ gespielt, Musik gemacht, Comedypreise bekommen und mit seinem Ruhrgebietslexikon "Komma Lecker Bei Mich Bei“ sogar einen kleinen Bestseller verfasst.
Ja, beinahe hätte Hennes Bender sich und sein 20jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. Doch dann kam er sich irgendwie doch zu jung vor um den altersmilden Jubilar zu geben. Stattdessen besinnt er sich in seinem mittlerweilen fünften Programm ERREGT! auf seine Ursprünge, nämlich das, was ihn damals angetrieben hat auf die Bühne zu gehen: Die schiere Wut über die Dummheit und die Ungerechtigkeit der Welt.

Denn Erregung ist mehr als biochemischer Vorgang, der das Blut schneller fließen lässt und den Puls zum Anschlag bringt. Es ist mehr als die Ausstoßung von Endorphinen und Adrenalin. Es ist mehr als ein Motto. Es ist eine Lebenseinstellung, eine laute und klare Stellungnahme in einer Welt die keine Gnade kennt. Und deswegen ist Hennes Bender ERREGT!. In jeder Beziehung.
Dabei lässt er den Blick aufs große Ganze nie aus den Augen und geht stellvertretend für alle trotz Nichtraucherschutzgesetz als "HB-Männchen" in die Luft. Lehnen Sie sich also entspannt zurück, Hennes Bender regt sich für Sie auf.




 


   

CHRISTOPH SIEBER - „DAS GÖNN ICH EUCH!“
28.März 2012 20 Uhr

Ein Programm, das uns atemlos zu schauen, herzlich lachen und betroffen nachdenken lässt.
Mannheimer Morgen

Immer wenn man glaubt, man hat alles gesehen, kommt einer und macht was Neues. Christoph Sieber ist so eine Entdeckung. Er ist ein richtig guter Comedian, aber ein noch besserer Kabarettist. Ein Charmeur der alten Schule, der es knüppeldick auf der Zunge hat. Gummi in den Beinen, Silber im Blick und Munition im Mund. Sieber ist regelmäßiger Gast im ARD „Satire Gipfel“, bei „Ottis Schlachthof“, „Stratmanns“ und Gastgeber der monatlichen Sendung „Spätschicht“ im SWR-Fernsehen.

Vor allem aber ist er einer, der sich etwas traut, mischt Comedy mit politischem Kabarett, würzt es mit Tagesaktuellem, Rap, Tanz und Pantomime. In „Das gönn ich Euch“ zeigt Sieber all die Stärken, die ihn im Konzert der großen Kabarettisten einzigartig machen: Aktualität, Vielseitigkeit und eine Komik, hinter der sich die Abgründe menschlichen Daseins auftun.
Kritik auf höchstem Niveau und Unterhaltung der intelligenten Art!
Hier bietet einer dem gesellschaftlichen Einerlei die Stirn und ist dabei auch noch wunderbar unterhaltsam.
Nach Volker Pispers (2003), Urban Priol (2005) und Dieter Nuhr (2007) erhielt Christoph Sieber u.a. den Nordrhein-Westfälischen Kleinkunstpreis 2009, den Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis 2010 und den Jurypreis beim Berliner-Kleinkunstfestival "Die Wühlmäuse". Am 13. Oktober 2011 erhielt er den Preis der Leipziger Lachmesse.
Und zu guter Letzt zeichnet diesen Abend etwas ganz Besonderes aus: Beim studierten Pantomimen Sieber lachen Sie nicht nur über das, was Sie hören, sondern auch über das, was Sie sehen. Getreu dem Motto: Das Auge hört mit! Kabarett mit Bauchkribbeln. Luftholen können Sie später.
Berliner Zeitung
Weitere Infos unter: www.christoph-sieber.de




 


   

Lothar Bölck – Komm mir doch nicht so!
08. April 2012 20:00 Uhr

In seinem siebten Soloprogramm fordert Lothar Bölck „Kommt mir doch nicht so!“. Als Pförtner im Kanzleramt an der Pforte D nimmt er die Schlüsselposition ein. Er bewacht die Kanzlerin, als Weibwächter. Zwischen Ausweiskontrolle und Kontrollgängen prophezeit er Ihnen politische Aus-, An- und Absichten. Denn in diesen Zeiten ist es leicht ein Prophet zu sein. Es trifft alles ein, was man befürchtet. Als Prophet glaubt er, dass der Berg zu ihm kommt. Also die Kanzlerin. Und dann will er ihr die Leviten lesen. Von wegen, dass man für das Hören ihrer Regierungserklärungen Vergnügungssteuer zahlen sollte, dass ihre Reden Lügen zur Nation sind, und dass sie nie den Fragen der Zeit ausweicht, nur den Antworten. Bei ihm ist alles! Außer Kontrolle.Im Kanzleramt ist ein Kommen und Gehen.


Also, kommse, gehnse rein in Bölcks Kabarett. Bitte? Wie sie da wieder raus kommen werden? Der Ausgang ist offen!




 


   

Thomas Freitag – „Die Angst der Hasen“
11. April 2012 20:00 Uhr

So geht’s nicht weiter:
Da tobt der Kampf der Kulturen, und die meisten Deutschen sagen: „Kultur ist mir egal. Ich interessiere mich mehr für Sport.“ Dabei nimmt die Bedrohung unseres wohlgeordneten und geregelten Lebens zu. Während wir noch über die Mehrwertsteuererhöhung und Fußball diskutieren, treffen uns Angriffe und Verwünschungen aus allen Teilen der Welt. Viele halten uns für eine untergehende dekadente Kultur. Und wenn man mal länger nachmittags Fernsehen schaut, kann man auch zu dem Eindruck kommen.
Aber dies ist nicht alles. Der Westen ist auch die Heimat von Bach, von Beethoven, von Goethe und Dante, von Voltaire, Kopernikus und der Beatles. Von Angela Merkel, Ede Stoiber und 18 kassenärztlichen Vereinigungen. Kulturelle Errungenschaften, die es zu verteidigen gilt.
Die perfekte Aufgabe für Thomas Freitag, der all den Feinden unserer Kultur in einer satirischen und hochkomischen Botschaft antwortet. Er erklärt der Welt den Westen und vor allem Deutschland in seiner ganzen kulturellen Schönheit. Er seziert unsere Sprache, jagt durch dutzende Rollen, nimmt die Zuschauer mit nach Rom und an den Hindukusch. Er erforscht die Seele des deutschen Rentners und die Geheimnisse des Vatikans....

Thomas Freitag antwortet allen Kritikern unserer Zivilisation und zwar so, dass auch wir diese Zivilisation mal verstehen. Denn im Kampf der Kulturen kann man sich viel leisten, nur eins nicht:
„Die Angst der Hasen“.  




 


   
Technische Daten der Bühne


Bühne:
Breite: ca. 9,00 m
Tiefe: ca. 3,00 m
Höhe: ca. 2,80 m

Licht:
Lichtbrücke 3 x mit je 6 Scheinwerfern 500 Watt
Lichtpult programmierbar

Ton:
kleine Tonanlage 8 Kanal symmetrische Eingänge
Soundcraftmixer
Stutzflügel Yamaha